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EUROPEAN KUNSTHALLE PHASE III Die European Kunsthalle, lanciert als Projekt einer Kunsthalle in Köln, verstand sich von Beginn als Handlungsraum, der sich über sein künstlerisch-kuratorisches Programm definiert und den Bedingungen der künstlerischen Produktion eine ähnlich große Bedeutung beimisst wie deren Präsentation und der Reflexion. Nach der Gründungsphase (2005–2007) und der anschließenden zweiten Phase mit der temporären Verortung der European Kunsthalle „c/o Ebertplatz“ in Köln (2008–09) sowie im Ausstellungsraum Ludlow 38 / Goethe Institut New York (2009–2010) setzt die European Kunsthalle nun in ihrer Phase III auf ein explizit dezentrales Handeln. Zwar laufen die Fäden nach wie vor in Köln zusammen, doch zielt die European Kunsthalle auf performative Präsenz: Sie existiert jeweils dort, wo ihre Projekte stattfinden. Als Institution ohne festen Ort agiert die European Kunsthalle nun stärker denn je als Kooperationsstruktur – in Zusammenarbeit mit Einzelpersonen, Initiativen und Institutionen aus unterschiedlichen kulturellen Produktions- und Vermittlungszusammenhängen auf lokaler wie internationaler Ebene. Projekte und Ausstellungen der European Kunsthalle können in Köln oder anderswo, zeitlich parallel oder nacheinander, als Einzelprojekt oder Sequenz über einen längeren Zeitraum hinweg stattfinden. Ziel bleibt es, ein Forum für bekannte wie noch nicht etablierte künstlerische Ansätze zu sein, disziplinenübergreifend und experimentell vorzugehen, innovative Formate des Ausstellens zu entwickeln und Debatten anzustoßen, die die Kunst in ihrem jeweiligen künstlerischen, ästhetischen und gesellschaftlichen Kontext reflektieren und den Handlungsraum eines alternativen institutionellen Modells weiter entwickeln.
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